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B&B Haustechnik, Sanitär und Heizung

Wärmepumpe: Kosten

Was kostet eine Wärmepumpe in Berlin? Anschaffung und Betrieb 2026

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet im Einfamilienhaus mit Einbau als Orientierungswert Berlin 2026 meist 27.000 bis 40.000 Euro vor Förderung, davon etwa 8.000 bis 15.000 Euro für das Gerät. Im Betrieb kostet ein Haus mit 20.000 kWh Wärmebedarf bei einer Jahresarbeitszahl von 3,0 bis 3,5 und angenommenen 28 ct/kWh Strom etwa 1.600 bis 1.870 Euro Strom im Jahr. Verbindlich ist nur das Angebot nach Besichtigung.

Stand der Angaben: 26.10.2026

Bei Wärmepumpen gehen die Preisangaben im Netz weit auseinander, weil oft Unterschiedliches verglichen wird: einmal nur das Gerät, einmal die komplette Anlage mit Speicher, Elektrik und neuen Heizkörpern. Auf dieser Seite trennen wir die Kostenblöcke, rechnen die Betriebskosten mit offen genannten Annahmen durch und zeigen, an welchen Stellen ein Projekt teurer wird.

Alle Zahlen sind Marktspannen für Berlin 2026 und dienen der Orientierung. Ihr Haus kann darunter oder darüber liegen. Ein belastbarer Preis entsteht erst, wenn wir Heizlast, Heizkörper und Aufstellort vor Ort aufgenommen haben.

Installierte Wärmepumpenanlage: dunkelgraue Newntide-Inneneinheit mit Display, daneben grauer Warmwasserspeicher und Pufferspeicher, verbunden mit gedämmten Kupferleitungen

Was kostet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Einbau?

Im Einfamilienhaus liegt die komplette Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Einbau 2026 meist zwischen 27.000 und 40.000 Euro vor Förderung. Das Gerät selbst macht davon nur einen Teil aus, typischerweise 8.000 bis 15.000 Euro je nach Leistung, Bauart und Hersteller. Der größere Rest entfällt auf alles, was die Anlage im Haus betriebsbereit macht.

Wo ein Projekt innerhalb dieser Spanne landet, hängt weniger von der Wohnfläche als vom Zustand der vorhandenen Technik ab. Ein Reihenhaus mit kurzem Weg vom Garten in den Keller, passendem Zählerschrank und ausreichend großen Heizkörpern liegt eher am unteren Ende. Ein freistehendes Haus mit mehreren zu kleinen Heizkörpern, langer Leitungsführung und älterer Elektroanlage eher am oberen.

Sole-Wasser-Wärmepumpen mit Erdsonde sind wegen der Bohrung deutlich teurer. In Berlin ist eine Erdwärmebohrung außerdem bei der Wasserbehörde anzeige- beziehungsweise genehmigungspflichtig, was Planung und Zeitbedarf erhöht. Für die meisten Häuser im Berliner Südwesten ist deshalb die Luft-Wasser-Wärmepumpe die naheliegende Lösung.

Aus welchen Kostenblöcken setzt sich der Preis zusammen?

Der Preis setzt sich aus Gerät, Speichern, hydraulischem Umbau, Elektroarbeiten, Montage und Planung zusammen. In unseren Angeboten führen wir diese Blöcke einzeln auf, damit Sie Angebote vergleichen können und sehen, welche Positionen förderfähig sind.

  • Wärmepumpe: Außengerät und Inneneinheit beziehungsweise Hydromodul mit Regelung.
  • Speicher: Warmwasserspeicher und, je nach Hydraulik, ein Pufferspeicher. Auf den Fotos dieser Seite sehen Sie beides neben einer Newntide-Inneneinheit.
  • Hydraulik: Rohrleitungen, Dämmung, Pumpengruppen, Sicherheitstechnik, Ausdehnungsgefäß, Befüllung mit Heizungswasser nach VDI 2035.
  • Heizflächen: Tausch einzelner Heizkörper, wenn sie für die niedrige Vorlauftemperatur zu klein sind.
  • Elektro: Zuleitung, gegebenenfalls Erweiterung oder Erneuerung des Zählerschranks, Anschluss eines separaten Wärmepumpenzählers. Diese Arbeiten führt ein Elektrofachbetrieb aus, wir stimmen sie ab.
  • Aufstellung außen: Fundament oder Konsole, Kondensatableitung, bei Bedarf Schallschutz.
  • Rückbau: Demontage und Entsorgung der alten Heizung, bei Ölheizungen zusätzlich Reinigung und Rückbau des Tanks.
  • Planung und Abgleich: Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und hydraulischer Abgleich, der für die Förderung Pflicht ist.

Wie hoch sind die Betriebskosten im Jahr?

Die Stromkosten einer Wärmepumpe ergeben sich aus Wärmebedarf geteilt durch Jahresarbeitszahl mal Strompreis. Die folgende Beispielrechnung arbeitet bewusst mit Annahmen, die wir offen benennen. Ihre echten Werte hängen von Haus, Nutzerverhalten und Tarif ab.

Annahmen: Wärmebedarf für Heizung und Warmwasser 20.000 kWh im Jahr, Jahresarbeitszahl (JAZ) 3,0 bis 3,5, Wärmepumpenstrom angenommen 28 ct/kWh. Grundpreise und Zählergebühren sind nicht enthalten.

Damit ergeben sich bei einer JAZ von 3,0 rund 6.670 kWh Strom und etwa 1.870 Euro im Jahr. Bei einer JAZ von 3,5 sind es rund 5.710 kWh Strom und etwa 1.600 Euro im Jahr. Der Unterschied von rund 270 Euro jährlich zeigt, wie viel eine gute Auslegung und eine niedrige Vorlauftemperatur ausmachen.

Zum Vergleich ein Gas-Brennwertkessel mit denselben 20.000 kWh Wärmebedarf. Annahmen: Jahresnutzungsgrad angenommen 90 Prozent, Gaspreis angenommen 11 ct/kWh, ohne Grundpreis. Das ergibt rund 22.200 kWh Gas und etwa 2.440 Euro im Jahr. Bei diesen Annahmen liegt die Wärmepumpe also etwa 570 bis 840 Euro im Jahr günstiger. Steigt der Gaspreis, etwa durch den CO₂-Preis oder später durch die Bio-Treppe bei neuen Gaskesseln, wächst der Abstand; steigt der Strompreis stärker, schrumpft er.

Hinzu kommen bei Gas der Grundpreis für den Gasanschluss und die Abgasmessung, bei der Wärmepumpe gegebenenfalls ein Zählerentgelt für den separaten Zähler. Beides fällt im Vergleich zu den Energiekosten meist kleiner aus, sollte aber in Ihrer eigenen Rechnung stehen.

Was macht eine Wärmepumpe teurer als nötig?

Am teuersten wird eine Wärmepumpe, wenn sie falsch dimensioniert ist. Ein zu großes Gerät kostet mehr in der Anschaffung und schaltet im Betrieb häufig ein und aus, was Effizienz und Lebensdauer mindert. Ein zu kleines Gerät muss an kalten Tagen über den elektrischen Heizstab nachhelfen, und Strom direkt in Wärme umzuwandeln ist teuer.

Kostentreiber in der Anschaffung sind vor allem:

  • ein veralteter Zählerschrank, der für den zusätzlichen Zähler erneuert werden muss
  • lange oder schwierige Leitungswege zwischen Außengerät und Heizungsraum
  • viele zu kleine Heizkörper, die getauscht werden müssen
  • ein Aufstellort, der zusätzlichen Schallschutz oder ein aufwendiges Fundament verlangt
  • Rückbau eines Öltanks, der gereinigt und entsorgt werden muss
  • eine hohe Vorlauftemperatur, die nicht vorab durch Optimierung gesenkt wurde

Wie können Sie bei Anschaffung und Betrieb sparen?

Am meisten sparen Sie, indem Sie die Vorlauftemperatur senken, die Förderung richtig beantragen und den Strom über einen passenden Tarif beziehen. Die Förderung ist dabei der größte Hebel: Mit 30 Prozent Grundförderung und möglichen Boni bezuschusst die KfW einen großen Teil der förderfähigen Kosten. Wie das genau funktioniert, erklären wir unter Förderung.

Weitere Hebel, die wir bei der Planung mit Ihnen durchgehen:

  • Heizkörper gezielt tauschen: Oft reichen ein bis drei größere Heizkörper in den kritischen Räumen, um die Vorlauftemperatur deutlich zu senken.
  • Hydraulischen Abgleich ernst nehmen: Er ist ohnehin Pflicht für die Förderung und sorgt dafür, dass jeder Raum genau die Wärme bekommt, die er braucht.
  • Wärmepumpentarif prüfen: Viele Versorger bieten eigene Tarife für Wärmepumpen mit separatem Zähler an. Ob sich das lohnt, hängt von Grundpreis und Verbrauch ab.
  • Heizkurve nach dem ersten Winter nachstellen: Werkseinstellungen sind meist vorsichtig. Eine angepasste Heizkurve senkt den Verbrauch, ohne dass es kälter wird.
  • Frühzeitig beantragen: Ab dem 1. Februar 2027 sinken Klimageschwindigkeitsbonus und förderfähige Höchstkosten halbjährlich.

Warum unterscheiden sich Angebote so stark?

Angebote unterscheiden sich vor allem darin, was sie enthalten. Manche nennen nur Gerät und Montage, andere schließen Heizlastberechnung, hydraulischen Abgleich, Heizkörpertausch, Elektroarbeiten und Entsorgung ein. Vergleichen Sie deshalb immer die Positionen, nicht nur die Endsumme.

Fragen Sie bei jedem Angebot nach: Gibt es eine raumweise Heizlastberechnung? Ist der hydraulische Abgleich enthalten? Welche Vorlauftemperatur ist geplant? Wer übernimmt Zählerschrank und Elektroanschluss? Ist der Vertrag an die KfW-Zusage gebunden? Unser Angebot beantwortet diese Fragen schriftlich. Für einen Termin erreichen Sie uns unter 0152 / 34 39 59 34 oder über das Kontaktformular.

Orientierungswerte Berlin 2026: Wärmepumpe im Einfamilienhaus

LeistungRichtwertHinweis
Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Einbau, komplett27.000 bis 40.000 €vor Förderung
davon Wärmepumpe (Gerät)8.000 bis 15.000 €abhängig von Leistung, Bauart und Hersteller
Heizkörper tauschen250 bis 800 € je Stücknur wo für niedrige Vorlauftemperatur nötig
Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B650 bis 1.250 €Voraussetzung für die KfW-Förderung
Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsondedeutlich über Luft-WasserBohrung in Berlin anzeige- bzw. genehmigungspflichtig
KfW-Zuschuss 45830 bis 70 %, bis 80 %von max. 28.000 € förderfähigen Kosten (1. Wohneinheit)

Orientierungswerte Berlin 2026: Marktspannen für typische Einfamilienhäuser, inklusive Mehrwertsteuer, vor Förderung. Sie ersetzen kein Angebot. Verbindlich ist allein unser schriftliches Angebot nach der Besichtigung vor Ort.

Häufige Fragen

Was kostet eine Wärmepumpe nach Abzug der Förderung?

Das hängt vom Fördersatz ab. Bei 30 Prozent Grundförderung und förderfähigen Kosten von 28.000 Euro sind es 8.400 Euro Zuschuss, bei 50 Prozent 14.000 Euro. Kostet die Anlage mehr als 28.000 Euro, tragen Sie den darüber liegenden Teil selbst.

Ist eine Wärmepumpe im Betrieb günstiger als Gas?

Bei guter Auslegung oft ja. In unserer Beispielrechnung mit angenommenen 28 ct/kWh Strom und 11 ct/kWh Gas liegt die Wärmepumpe bei einer JAZ von 3,0 bis 3,5 rund 570 bis 840 Euro im Jahr günstiger. Mit anderen Preisen und einer schlechteren JAZ kann das Ergebnis anders aussehen.

Brauche ich einen eigenen Stromzähler?

Für einen Wärmepumpentarif ist in der Regel ein separater Zähler nötig. Ob das mit Ihrem Zählerschrank möglich ist, prüfen wir beim Termin vor Ort zusammen mit dem Elektrofachbetrieb.

Warum ist der Heizstab ein Kostenrisiko?

Der elektrische Heizstab wandelt Strom direkt in Wärme um, also mit einer Arbeitszahl von etwa 1. Bei einer zu klein ausgelegten oder falsch eingestellten Anlage springt er oft an und treibt die Stromrechnung. Eine passende Heizlastberechnung verhindert das.

Lohnt sich eine Erdwärmepumpe in Berlin?

Sie arbeitet sehr effizient, ist aber wegen der Bohrung deutlich teurer und in Berlin wasserbehördlich anzeige- beziehungsweise genehmigungspflichtig. Für die meisten Ein- und Zweifamilienhäuser ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe wirtschaftlich die bessere Wahl.

Bekomme ich einen Festpreis?

Nach der Besichtigung erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit einzeln aufgeführten Positionen. Die Spannen auf dieser Seite sind nur Orientierungswerte.

Quellen

Notdienst rund um die Uhr

Wärmepumpe für Ihr Haus durchrechnen lassen

Im Notfall rufen Sie an, wir sind Tag und Nacht erreichbar. Für Planung, Angebot oder Wärmepumpe schreiben Sie uns über das Formular, wir melden uns zurück.

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